Spielorte

Die Stadtkirche „Zur Heiligen Dreifaltigkeit“ stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und wurde unter der Regierung des Oldenburger Grafen Anton Günther errichtet. Im Ursprung erhalten sind jedoch nur Teile des Turms, während das Kirchenschiff 1789 erbaut und 1909 grundlegend umgestaltet wurde. Der Kirchhof rechts neben der Stadtkirche war bis ins 19. Jahrhundert Begräbnisstätte. Heute dient er den Delmödianten als Aufführungsstätte.

Das Kloster Hude wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts durch das Oldenburger Grafenhaus gegründet und von Zisterzienser-Mönchen betrieben. In den Wirren der Reformation wurde die Anlage 1533 geplündert und wenige Jahre später zerstört. Heute ist die Ruine zusammen mit dem sie umgebenden Ensemble ein „Denkmal von besonderer nationaler und kultureller Bedeutung“. Vor den umfangreichen Restaurierungen, die 2019 begannen, war das Kloster bereits mehrfach Open Air-Aufführungsstätte der Bremer Shakespeare-Company und einiger anderer Theater. Ab 2027 werden die Delmödianten den historischen Ort bespielen.